Laryngospasmus
- inkompletter od. kompletter Verschluss der Stimmritze durch Verkrampfung der Kehlkopfmuskulatur
Pathphysiologie:
- Übersteigerung des physiologischen Glottisschlussreflexes
Ätiologie:
- Irritation der Atemwege
- Sekretansammlung im Bereich der Glottis
- atemwegsreizende Stoffe
- Manipulation der Atemwege
Symptomatik:
- inspiratorischer Stridor
- paradoxe Atmung mit thorakalen EInziehungen
- Einsatz der Atemhilfsmuskulatur
- Abfall der Sauerstoffsättigung
- fehlendes Atemgeräusch
Therapie:
- Beseitigung des auslösenden Stimulus
- Esmarch-Handgriff
- NIV mit CPAP
- wenn persistierend, dann tiefe Sedierung bzw. Narkose mit Muskelrelaxans
- ggf. Koniotomie
